Digitale Klangwelten des Baltikums

Digitale Klangwelten des Baltikums
Einen Wein und gleichzeitig die moderne Technik genießen: Augmented Reality erweitert beim Baltikum Festival im Konzerthaus Berlin sogar ganz besondere Untersetzer.Foto: Annette Thoma

Sich das Baltikum mit nach Hause zu nehmen war wohl noch nie so einfach: Das "Virtuelle Konzerthaus" ergänzt das Baltikum-Festival im Konzerthaus Berlin und bietet mit zwei Augmented Reality-Anwendungen einen digitalen Überblick der vielfältigen Musiklandschaft.

Die kulturelle und musikalische Vielfalt des Baltikums zu entdecken ist auf zwei Wegen möglich: Seinen Koffer zu packen und ein Flug zu buchen wäre der eine – in den kommenden Tagen das Konzerthaus Berlin zu besuchen der andere. Denn dort findet noch bis zum 25. Februar 2018 das Festival Baltikum statt. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die ausgeprägte Chorkultur, moderne Folk-Musik und ausgesuchte Werke des Esten Arvo Pärt. Das „Virtuelle Konzerthaus“ ergänzt das zehntägige Festival mit zwei Augmented Reality-Anwendungen, die eine digitale Übersicht über die Musiklandschaft Litauens, Lettlands und Estlands bieten.

Im Fokus der Anwendungen steht eine handgemalte Karte des Baltikums. Darauf sind Interpreten und Musiker zu sehen, die überwiegend auch persönlich im Konzerthaus Berlin zu erleben sind. Scannt man die Karte mit unserer Augmented Reality-App „Konzerthaus Plus“, werden die abgebildeten Personen durch virtuelle Aufsteller überlagert, die eine Auswahl an Spielstätten und musikalischen Eigenheiten der jeweiligen Länder zeigen.

Arvo Pärt, Baiba Skride & Co.: Die originale Karte des Baltikums mit bekannten Interpreten und Komponisten der jeweiligen Länder. Foto: Annette Thoma

Die erste Anwendung ist eine Stele, die zwei Mal in den Foyers des Konzerthaus Berlin zu finden ist. Hier hat es der Besucher besonders komfortabel: Leihgeräte, die man einfach nur in die Hand nehmen und über die Karte halten muss, liegen direkt an den Stelen aus. Die Überlagerung der Augmented Reality-Aufsteller folgt sofort. Berührt man einen der Aufsteller, erklingt passende Musik und eine zusätzliche Textinformation. Eine simple, aber wirkungsvolle Interaktion.

Einfach Tablet in die Hand nehmen, über die Karte halten und staunen: Mit den Leihgeräten an den Stelen kann die Augmented Reality-Landkarte sofort ausprobiert werden. Foto: Albrecht Sensch

Die zweite Anwendung funktioniert nach dem selben Prinzip, doch der Anwendungsfall ist ein gänzlich anderer: Mit einer Getränkebestelltung erhält der Besucher die Karte – abgedruckt auf einem Untersetzer. Ein Bier und zeitgleich die modernste Technik zu genießen, lag wahrscheinlich noch nie so nahe beieinander. Im Gegensatz zu den Stelen kann man die Untersetzer auch mit nach Hause nehmen und sie jederzeit und überall mit der App „Konzerthaus Plus“ scannen, erleben und anderen zeigen.

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Das vollständige Programm des Baltikum-Festivals steht auf der Homepage des Konzerthaus Berlin – und neun Gründe, warum man das Festival auf keinen Fall verpassen sollte, liefert der Konzerthaus Blog.

 

Annette Thoma
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