Digitale DNA? Gehackt!

Klare Ansage: Die LEDs am Forschungs- und Weiterbildungszentrum für Kultur und Informatik der HTW Berlin.Foto: Annette Thoma

Am Wochenende trafen sich Developer, Coder und Kulturschaffende zum Kick off des Coding da Vinci-Hackathons, veranstaltet unter anderem von Wikimedia. Auch das Konzerthaus Berlin stellte einen besonderen Datensatz zur Verfügung.

Wenn sich Entwickler, Theater- und Musikwissenschaftler, Coder und Museumsmitarbeiter gegenüber sitzen und sich zwei Tage im direkten Austausch befinden, dann ist das schon etwas besonderes. Wenn es gleich über 120 davon sind, erst recht. Genau das ist die Zielsetzung des Kultur-Hackathons Coding da Vinci Berlin: die unterschiedlichsten Fachbereiche zusammenzubringen, damit etwas neues entsteht – was genau, ist der Phantasie und der möglichen Umsetzung überlassen.
19 Kulturinstitutionen stellten insgesamt 31 Datensätze zur Verfügung – von Käfersammlungen, 3D-Modellen von Schlangenknochen, historischen Zeichnungen oder einer Glasdiasammlung war alles dabei. Auch das Konzerthaus Berlin ging mit an den Start und stellte quasi die musikalische DNA des Hauses zur Verfügung: Alle Konzerte, Solisten, Werke und Komponisten der letzten zehn Jahre in einem Datensatz vereint.

Veranstaltet wurde der Hackathon von Wikimedia Deutschland, digiS – Servicestelle Digitalisierung und die Deutsche Digitale Bibliothek, Gastgeber war die HTW Berlin. Wie der Kick off abgelaufen ist, zeigen wir in der obigen Bildergalerie. Für mehr Infos einfach direkt auf die Bilder klicken.

Für das Konzerthaus Berlin war dieser Hackathon nicht der erste: Albrecht und Julien besuchten im April den Classical Music Hack Day in Salzburg, veranstaltet vom Eliette und Herbert von Karajan Institut. Gemeinsam mit Entwicklern haben sie dort die gesamte Nacht einen Prototypen für ein Game entwickelt. Der Prototyp wird weiterentwickelt – mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten.

Save the date: Die Entwickler von Coding da Vinci haben nun sechs Wochen Zeit, die Datensätze in überraschende und innovative Anwendungen zu übersetzen. Die umgesetzten Ideen werden am 02. Dezember 2017 im Jüdischen Museum Berlin präsentiert. Die besten Ergebnisse werden darüber hinaus durch eine Jury ausgezeichnet.

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