Die Bibliothekstour erreicht die letzte Station

Die Bibliothekstour erreicht die letzte Station
Ein Vater und seine Tochter probieren das VR-Konzert aus.Foto: Luisa Aha

Die Bibliothekstour unserer digitalen Ausstellung hat mit der Helene-Nathan-Bibliothek Neukölln ihre letzte Station erreicht. Auch hier fiel der Startschuss mit einem Aktionstag. Wie es war und wann die Ausstellung wieder im Konzerthaus Berlin zu finden ist, erfahrt Ihr hier.

Nach Stationen in den Bezirkszentralbibliotheken Spandau und Friedrichshain erreicht die digitale Ausstellung des Konzerthaus Berlin nun ihren letzten Stopp: die Helene-Nathan-Bibliothek in Neukölln.
Normalerweise ist die digitale Ausstellung in das Programm „EinBlick frei“ im Vestibül des Konzerthaus Berlin eingebettet – was bedeutet, dass unsere Projekte nahezu täglich für jedermann zugänglich sind. Über die Wintermonate macht „EinBlick frei“ eine Pause – unsere Ausstellung dagegen hat sich bis Ende März auf Bibliothekstour gemacht.

Sieben digitale Exponate stehen allen Besucher*innen in Neukölln nun zur Verfügung. Sei es ein Orchester-Puzzle, eine virtuelle Tour durch das Konzerthaus Berlin mit anschließendem Konzert in VR, oder das weltweit erste digitale Streichquartett in Augmented Reality:

Eingebunden in die Helene-Nathan-Bibliothek ist eine spezielle Musikbibliothek, in der man rund 43.000 Medieneinheiten ausleihen kann – sei es Partituren, CDs, DVDs oder Klavierauszüge. Genau der perfekte Platz für die digitale Ausstellung: Zwischen tausenden Büchern und Noten haben die Stelen zur digitalen Musikvermittlung einen geeigneten Standort gefunden.

Digitale Musikvermittlung zwischen unzähligen Büchern, Partituren und CDs: Besucher*innen in der Helene-Nathan-Bibliothek an den Stelen der digitalen Ausstellung. Foto: Luisa Aha

Wie auch schon in Spandau und Friedrichshain haben wir zum Startschuss der Ausstellung vor Ort einen Aktionstag veranstaltet: Drei Akademist*innen der Kurt-Sanderling-Akademie des Konzerthausorchesters Berlin haben die Aktion musikalisch begleitet. Dominika Hučka an der Querflöte, Yakov Geller an der Bratsche und Danielle González Sánchez an der Geige haben eine Serenade von Ludwig van Beethoven gespielt – und obwohl eine Bibliothek ein eher ungewöhnlicher Ort für ein klassisches Konzert ist, waren alle Plätze besetzt. Im Anschluss an das Konzert konnten sich jüngere Besucher*innen unter der Anleitung der drei Akademist*innen an Geigen und an einem Cello ausprobieren. Zu guter Letzt bescherte ein Glücksrad jedem einen Gewinn – vom Stoffbeutel, einer CD, bis hin zur Freikarte zu einem Konzert.

Die digitale Ausstellung ist während den regulären Öffnungszeiten der Helene-Nathan-Bibliothek kostenfrei und für alle zugänglich. Die Bibliothek liegt Mitten im Herzen von Neukölln in der Karl-Marx-Straße 66. Die letzte Möglichkeit, die sieben digitalen Installationen in Neukölln zu sehen, ist der 24.03.2020. Danach werden die Stelen zurück ins Konzerthaus Berlin gebracht, wo ab dem 27.03.2020 das Programm „EinBlick frei“ wieder startet. Ab dann findet Ihr die Ausstellung, wie gewohnt, im Vestibül – jeden Tag zwischen 10 Uhr und 18 Uhr und natürlich kostenfrei.

Klickt hier, und Ihr findet noch mal alle Infos zur Bibliothekstour kompakt.

So klingt nur Berlin: Eine Besucherin probiert die interaktive Klangkarte aus. Das Besondere dabei: Alle Klänge wurden vom Konzerthausorchester Berlin eingespielt. Foto: Luisa Aha

Annette Thoma
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